Meinungen

Schirmherr der 5. und auch der 6. MarriageWeek 7.-14.2.2013 und 2014 ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Die Idee ist in England entstanden und hat inzwischen Verbreitung in 19 Ländern* gefunden: Immer in der Valentins-Woche, also zwischen dem 7. und dem 14. Februar, findet an zahlreichen Standorten eine Marriage Week statt – seit 2009 auch in Deutschland. Die Resonanz der Veranstaltung, die in England traditionell in der Londoner Westminster Abbey eröffnet wird, ist beachtlich. 2012 erreichte sie in Deutschland bundesweit an 500 Standorten mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher. Gerne habe ich dem Wunsch der Veranstalter entsprochen, die Schirmherrschaft für die Marriage Week Deutschland 2013 zu übernehmen.
Das Ziel der Initiative ist ebenso einfach wie zeitgemäß: Man will etwas Gutes für die Ehe tun, man will positiv auf sie aufmerksam machen. Dazu schließen sich Organisationen und Privatleute, Kirchen und Vereine, aber auch Unternehmen zusammen.
Ihre Botschaft ist klar: Die Ehe ist nicht nur eines der Fundamente unseres sozialen Lebens, nicht nur eine „Institution", die unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht, sondern auch heute noch ein Glücksversprechen und eine Glücksmöglichkeit für die Menschen. Dass sie auch scheitern kann, wird damit nicht verdrängt. Dafür, dass sie gelingen kann, wird geworben.
Eines ist ganz wichtig: Wer für Ehe und Familie eintritt, diskriminiert damit nicht gleichzeitig andere Lebensentwürfe und Lebensentscheidungen. Aber genauso richtig ist, dass für Frauen, Männer und Kinder das dauerhafte Zusammenleben in gemeinsamer Nähe und Verantwortung eine beglückende Erfahrung nicht nur sein kann, sondern häufig ein Leben lang ist.
Mein Dank gilt den Veranstaltern für ihr großes Engagement. Mein Wunsch ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Marriage Week Deutschland 2013 zahlreiche neue Impulse für ein gemeinsames Leben in Ehe und Familie gewinnen.
Winfried Kretschmann
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg