Marriage Week oder „Woche der Ehepaare“ gehört zu dem Besten, was in der letzten Zeit ins Leben gerufen worden ist. Jeder, der für Ehe ist, sollte daran teilnehmen und damit ein eindeutiges Zeichen setzen! Nicht mehr nur über die hohen Scheidungszahlen und die Ehemisere in Deutschland lamentieren, sondern in dieser Woche einfach etwas Besonderes für Ehepaare anbieten – wenn viele Organisationen und Kirchengemeinden das gemeinsam tun, wird es in unserer Gesellschaft eine Wirkung hinterlassen.
Auch wenn man das von außen nicht sieht - für die Standfestigkeit eines Hauses ist das Fundament das wichtigste. Auch wenn das Wort von der "guten Kinderstube" der Vergangenheit angehört - für das Auftreten eines Menschen ist das von wesentlicher Bedeutung. Auch wenn das Vielen aus den Augen geschwunden ist - Kinder wachsen am besten in einer Treuegemeinschaft von Vater und Mutter auf, die sich aufeinander verlassen können und die den Kindern darum Stabilität vermittelt. Und darum kann man kaum wichtigeres für die Zukunft der Gesellschaft tun, als der Ehe eine neue Wertschätzung vermitteln, Ehe bewusst zu schließen und zu leben. Was einem ganzen Leben Gestalt und Gehalt gibt, darf eine Woche auch besonders gepflegt werden. Darum bin ich für die Marriage Week.
Es gab gute Gründe in den letzten Jahren, alternativen Lebensformen, zum Beispiel Alleinerziehenden, die gesellschaftliche Anerkennung zu erkämpfen. Das ist inzwischen so weitgehend gelungen, dass sich Kirche und Gesellschaft dem Modell „Ehe“ wieder aufmerksam zuwenden dürfen. Ich selbst bin nun bald 40 Jahre verheiratet. Ehen haben ihre Höhen und Tiefen. Gerade nach so langer Zeit wissen meine Frau und ich aber, wie gut es ist, beieinander zu bleiben und einander zu haben. Wie jede Beziehung braucht auch eine Ehe, dass man sie pflegt: Aufmerksamkeiten, Rituale, Zeit für- und miteinander und auch eine geistliche Tiefe. Ich begrüße es, wenn die Initiatoren der „Marriage Week“ in Deutschland das Augenmerk auf die Ehe richten, zur Ehe ermutigen und die Verheirateten anleiten, die eigene Ehe zu stärken und zu bejahen.
Das Besondere an diesem Projekt ist die Vielfalt von Nutzungsmöglichkeiten: Veranstaltungen und Produkte, Informationen und Dienstleistungen unterschiedlichster Art bieten die Partner im Rahmen dieser Woche der Ehepaare an. Da findet jeder etwas, was er in seinem Umfeld und mit seinem Erfahrungsschatz umsetzen kann.Diese Beiträge können dazu beitragen, dass die Ehe in der Öffentlichkeit wieder eine angemessene Aufmerksamkeit findet und in ihrem Wert für unsere Gesellschaft stärker wahrgenommen wird. Darüber hinaus sollen Ehepaare durch die Marriage Week Gutes und Neues für ihre Ehebeziehung entdecken.
Einander die Treue für ein ganzes Leben zu versprechen erscheint heute angesichts hoher Scheidungszahlen nur begrenzt attraktiv. Dabei sehnt sich jeder Mensch nach einer zutiefst vertrauensvollen und erfüllenden Treue-Beziehung. Darum ist es nur sinnvoll, Ehepaare zu fördern und in ihrer Beziehungsfähigkeit zu stärken! Die marriage week setzt solche Akzente. Diese Woche für Frau & Mann ist eine äußerst begrüßenswerte Initiative, der zu wünschen ist, dass sie vor Ort in vielerlei kreativen Veranstaltungsformen und lokalen Initiativen Gestalt gewinnt, zum Gewinn für viele Paare und als Ermutigung, sich die Treue für ein ganzes Leben zu versprechen.
Für Medien und Öffentlichkeit ist die Ehe in der Regel nur interessant, wenn eine von ihnen Probleme oder Skandale verursacht. Wie befreiend, dass es mit der Marriage Week mal einen positiven konstruktiven Zugang gibt! Und dazu eine der seltenen Kooperations-Möglichkeiten für Personen und Institutionen aus den Bereichen Kultur, Kirche, Politik und Wirtschaft! Allesamt - ob kommerziell oder ideell, säkular oder fromm – arbeiten sie auf das Ziel hin, den Wert der Ehe in der Gesellschaft zu stärken. Das braucht unsere Gesellschaft.
Ich hatte früher eine Reihe von wackeligen Partnerschaften mit tollen Frauen. Als ich mit 35 Jahren endlich die richtige gefunden habe, ging es auch richtig mit mir los: Ich habe den Beruf gewechselt und habe seitdem riesigen Erfolg (Geld, Liebe, Möglichkeiten), den ich teilen kann. Sicher braucht jeder etwas anderes für den „Durchbruch“ und fürs Glück. Ich wäre aber froh gewesen, wenn mir jemand schon vorher gezeigt hätte: Wonach suche ich wirklich, wen brauche ich, wie finde ich sie, wie und worauf bauen wir unser gemeinsames Glück, wie geben wir das weiter an unsere Kinder…? Vorher hatte ich da wenig Orientierung. Daher ist mir die Marriage Week wichtig. Ich wünsche mir, dass viele junge und alte Menschen, dass Liebespaare, das Ehepaare etwas von diesem Wind mitbekommen, den eine geglückte Ehe lostreten kann.
Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates - so heißt es im Grundgesetzt. Aber Papier ist geduldig. Füllen wir es mit Leben! Unser Land wartet im Grunde sehnlichst darauf. Die "Marriage Week" hat meine volle Unterstützung. Machen Sie mit!
Wir sind überzeugt dass die Ehe als Form des Zusammenlebens eine Zukunft hat. Nahezu 50 % aller Deutschen sind verheiratet; sie möchten gerne ihren Traum verwirklichen, eine lebenslange, glückliche Beziehung zu leben. Wir möchten unsere Gesellschaft unterstützen indem wir das Projekt „Marriage Week“ bekannt machen und damit die Ehe in den Mittelpunkt des tägtlichen Lebens stellen.
Die Ehe ist eine der besten Erfindungen Gottes. Sie ist genial - und gleichzeitig in unserer postmodernen Zeit durch viele Einflüsse bedroht. Ihren Glanz in Deutschland wieder zum Leuchten zu bringen helfen wir gerne redaktionell in Fernsehen, Radio und Internet mit.